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  Lithium-Ionen-Akkus sicher transportieren & lagern

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Lithium-Batterien als Gefahrenquelle

Die Vorteile von Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus kommen allerdings nicht gänzlich ohne Nachteile daher, denn der physikalische Aufbau und insbesondere die hohe Energiedichte machen Lithium-Batterien bei falschem Handling oder falscher Lagerung zu einer Gefahrenquelle. Von brennenden Smartphone-Akkus, über explosive Akkus von E-Bikes bis hin zu größten Problemen, einmal in Brand geratene Batterien von E-Autos zu löschen gibt es in der Presse unzählige Berichte von Situationen, in denen die Lithium-Ionen-Akkus zur Gefahr geworden sind.

Wann wird eine Lithium-Batterie zur Gefahrenquelle?

Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus sind im intakten Zustand nicht per se eine Gefahrenquelle. Die Batterieentwicklung ist so weit fortgeschritten, dass der mit Abstand größte Anteil aller Akkus und Batterien sicher und problemlos genutzt werden kann, ohne dass eine Gefahr von ihnen ausgeht. Zusätzlich sorgen moderne Batteriemanagementsysteme dafür, dass gerade bei besonders leistungsstarken Akkus und Batterien, nochmal ein zusätzlicher Sicherheitsmechanismus eingebaut wird. Dennoch lässt sich auch mit diesen vielfältigen Sicherheitsmaßnahmen nicht ganz ausschließen, dass Lithium-Batterien sich vom nützlichen Helfer im Alltag zu Gefahrenquelle entwickeln. In

Drei Ursachen / Situationen sind ausschlaggebend

Typischerweise gibt es drei Ursachen bzw. Situationen, in denen aus einer harmlosen Lithium-Batterie eine Gefahrenquelle für die Umgebung wird. Beim Laden, insbesondere beim Schnellladen werden die Akkus stark beansprucht, bei falscher Lagerung oder unsachgemäßem Transport können Lithium-Batterien zum Problem werden oder wenn die Zellen mechanische Schäden aufweisen, die häufig durch eine Krafteinwirkung von außen begründet sind (Unfall mit dem Elektroauto, Herabfallen eines E-Bike-Akkus etc.).

Mechanische Schäden sind Gefahrenquelle

Mechanische Schäden, hervorgerufen durch die physische Krafteinwirkung durch Stöße, Stürze etc. sind mit die häufigsten Gründe, warum aus einem harmlosen Lithium-Ionen-Akku eine potenzielle Gefahrenquelle wird. Die mögliche Gefahr liegt an dem Aufbau einer Lithium-Batterie.  Die Kathoden- und Anodenschichten innerhalb eines Li-Ionen-Akkus sind durch eine extrem dünne Schicht voneinander getrennt, so dass eine Schäden an dieser inneren Schicht zu Kurzschlüssen und damit unkontrollierten Energieentladungen führen kann.

Schäden an der Separatorschicht

Diese Mikroschäden am Separator führen aber nicht direkt zum Brand oder zur Explosion, können aber bspw. mit einer erhöhten Temperatur beim (Schnell-) Laden einhergehen und zeitversetzt Ursache von größeren Gefahren werden, die dann letztendlich zum Brand oder zur Explosion führen können. Entsprechend sollte man Lithium-Batterien, die mechanische Schäden, Verformungen etc. aufweisen auf keinen Fall mehr benutzen, laden etc., sondern diese unbedingt sicher zu einer geeigneten Entsorgungsstelle bringen.

Gefahren beim (Schnell-) Laden von Lithium-Ionen-Akkus

Das Laden von Lithium-Batterien geht immer mit einer Erhöhung der Temperatur im Akku einher, so dass dieser Zeitraum immer kritisch ist. Bei unsachgemäßer Ladung von Lithium-Batterien (bspw. dem Überladen oder der Nutzung ungeeigneter Ladegeräte) kann es entsprechend zur Gefahrenentwicklung kommen und Akkus sich so stark dabei erwärmen, dass Brände oder sogar Explosionen entstehen.

Nur intakte Akkus laden - am besten in sicherer Umgebung

Generell gilt hier aber: Intakte Lithium-Batterien, die mit den richtigen Geräten und sachgemäß geladen werden, bergen keine erhöhte Gefahr. Allerdings erkennt man nicht immer von außen, ob eine Lithium-Batterie vollkommen intakt ist. Entsprechend wird empfohlen, Lithium-Ionen-Akkus und Lithium-Batterien immer in entsprechend gesicherten Umgebungen zu laden.

Unsachgemäßer Transport und Lagerung von Lithium-Batterien

Die unsachgemäße Lagerung von Lithium-Batterien bzw. der unsachgemäße Transport kann zu Schäden an den Zellen führen, die dann wie oben beschrieben beim Laden oder in anderen Situationen zu Gefahrenquelle werden können. Das unsachgemäße Lagern und der falsche Transport sind dabei während des gesamten Lebenszyklus potenzielle Problemursachen. Ob beim Hersteller, Groß-, Zwischen oder Einzelhandel bis hin zur Lagerung beim Benutzer bzw. nachher bei der Entsorgung – an allen Stellen ist die richtige Lagerung von Lithium-Batterien und Li-Ionen-Akkus von großer Bedeutung. Gleiches gilt für den Transport zwischen den einzelnen Punkten des Lebenszyklus.

Beispiele für unsachgemäße Lagerung

Beispiele verdeutlichen die unsachgemäße Lagerung von Lithium-Batterien. So sollten Lithium-Akkus in einem bestimmten Temperaturfenster gelagert und vor allen Dingen vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Wird eine Lithium-Batterie in der prallen Sonne gelagert, können sich die Zellen schnell auf Temperaturen von 50°C und mehr aufheizen, was zu Schäden an den Zellen führen kann bzw. wodurch die Brandgefahr bereits defekter Zellen (bspw. durch minimale Separatorschäden), stark erhöht wird. Auch Nässe oder große Kälte können Lithium-Batterien schädigen, so dass dies vermieden werden sollte. Auch im Alltag sollte man daher alle genutzten Akkus immer sicher lagern. Der Zarges Akku-Safe oder bspw. Lio Guard-Boxen von Genius sind auch für den privaten Gebrauch ideale Akku-Lagerbehälter, um Akkus von E-Bikes, PowerTools oder bspw. aus dem Modellbau zu lagern. 

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