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Fingerhuth Brandbegrenzungsdecke / Löschdecke S-TYPE Batterie Löschdecke für Batterien

Technische Daten

Geeignet für: Kleingeräte- und Akkus
Gewicht (kg): 4
Hitzebeständigkeit (dauerhaft) ° C: 1 200
Hitzebeständigkeit (kurzzeitig) ° C: 1 600
Material: Silicagewebe

Produktinformationen „Fingerhuth Brandbegrenzungsdecke / Löschdecke S-TYPE Batterie“

Kurzübersicht

Die S-TYPE Batterie-Brandbegrenzungsdecke wurde speziell für die Brandbegrenzung bei Lithium-Ionen-Batterien und Hochvolt-Batteriesystemen entwickelt. Sie dient dazu, die Auswirkungen eines Batteriebrandes zu reduzieren, Flammen und Funkenflug einzudämmen sowie die Ausbreitung von Hitze auf die Umgebung zu begrenzen.

Die Decke besteht aus einem hochtemperaturbeständigen Silikatgewebe mit beidseitiger Vermiculit-Beschichtung und hält langfristig Temperaturen von bis zu 1.200 °C stand. Dadurch eignet sie sich insbesondere für den Einsatz bei Elektrofahrzeugen, Batteriespeichersystemen sowie einzelnen Lithium-Ionen-Batterien.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Löschdecken wurde die S-TYPE speziell für die Anforderungen moderner Lithium-Batterien entwickelt. Sie unterstützt die kontrollierte Brandbegrenzung und trägt dazu bei, Personen, Gebäude und Sachwerte vor den Folgen eines Thermal Runaway zu schützen.

Verfügbare Größen

Ausführung mit PVC-Aufbewahrungstasche 

Abmessung

Fläche

Gewicht

1,5 × 1,5 m

2,25 m²

ca. 4,0 kg

1,5 × 2,0 m

3,0 m²

ca. 5,1 kg

2,0 × 2,0 m

4,0 m²

ca. 6,5 kg

2,0 × 3,0 m

6,0 m²

ca. 9,4 kg

3,0 × 3,0 m

9,0 m²

ca. 13,3 kg

3,0 × 4,0 m

12,0 m²

ca. 17,2 kg


Ausführung mit Trolley

Abmessung

Fläche

Gewicht

4,5 × 5,0 m

22,5 m²

ca. 30,65 kg

 Einsatzbereich & Anwendung

Die S-TYPE Batterie-Brandbegrenzungsdecke eignet sich für zahlreiche Anwendungen im Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien:

  • Elektrofahrzeuge und Hochvolt-Fahrzeuge
  • Batterie- und Energiespeicheranlagen
  • Werkstätten und Servicebetriebe
  • Automobilhersteller und Zulieferer
  • Recycling- und Entsorgungsunternehmen
  • Feuerwehren und Rettungsdienste
  • Logistik- und Lagerbereiche
  • Prüf- und Entwicklungszentren

Die Decke wird über das betroffene Batteriesystem oder Fahrzeug gelegt und dient dazu, Flammen, Hitze und Partikelauswurf möglichst lokal zu begrenzen. Dadurch können umliegende Bereiche geschützt und Folgeschäden reduziert werden.

Technische Daten

Grundgewebe: Silikatgewebe (SL Silica Fabric)

Grammatur: 1.150 g/m²

Materialstärke: 1,4 mm

Beschichtung: beidseitig Vermiculit

Farbe: Goldbraun

Temperaturbeständigkeit: bis 1.200 °C langfristig

Temperaturbeständigkeit: bis 1.600 °C kurzfristig

Brandverhalten: A1 gemäß DIN EN 13501-1

Einsatzbereich: Brandbegrenzung für E-Fahrzeuge und Lithium-Ionen-Batterien

Sicherheitsmerkmale

Hochtemperaturbeständiges Material

Die S-TYPE Brandbegrenzungsdecke besteht aus einem speziellen Silikatgewebe mit Vermiculit-Beschichtung. Das Material ist für Temperaturen bis zu 1.200 °C ausgelegt und bietet eine hohe thermische Belastbarkeit bei Batteriebränden.

Begrenzung von Flammen und Hitze

Die Decke unterstützt die Eindämmung von Flammen, Funkenflug und Wärmestrahlung. Dadurch kann die Ausbreitung eines Brandereignisses auf benachbarte Fahrzeuge, Maschinen oder Gebäudestrukturen reduziert werden.

Mechanisch belastbares Gewebe

Mit einer hohen Zugfestigkeit von über 2.700 N/5 cm in Kettenrichtung und über 2.200 N/5 cm in Schussrichtung eignet sich die Decke auch für anspruchsvolle Einsatzbedingungen.

Nicht brennbarer Werkstoff

Das Material erfüllt die Anforderungen der Brandklasse A1 gemäß DIN EN 13501-1 und zählt damit zu den nicht brennbaren Baustoffen.

Zertifizierungen & Prüfungen

Die S-TYPE Batterie-Brandbegrenzungsdecke wurde nach relevanten Normen und Prüfverfahren getestet:

  • Geprüft gemäß DIN SPEC 91489:2024
  • Geprüft gemäß DIN EN 13501-1
  • Geprüft gemäß DIN 54345-1

Diese Prüfungen bestätigen die Eignung der Decke für Anwendungen im Bereich Lithium-Ionen-Batterien und Hochvolt-Fahrzeuge.

Hinweise zur Nutzung & Betrieb

  • Die Brandbegrenzungsdecke dient der Begrenzung und Abschirmung eines Brandereignisses.
  • Sie ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung oder brandschutztechnischen Maßnahmen.
  • Die Decke sollte vollständig über dem betroffenen Objekt positioniert werden.
  • Nach einem Einsatz ist die Decke auf Beschädigungen zu prüfen.
  • Für den professionellen Einsatz empfiehlt sich die Einbindung in bestehende Brandschutz- und Notfallkonzepte.
  • Die Auswahl der geeigneten Deckengröße sollte anhand der jeweiligen Anwendung erfolgen.

Vorteile auf einen Blick

  • Speziell für Lithium-Ionen-Batterien und Elektrofahrzeuge entwickelt
  • Temperaturbeständig bis 1.200 °C langfristig
  • Temperaturbeständig bis 1.600 °C kurzfristig
  • Nicht brennbar gemäß Brandklasse A1
  • Beidseitige Vermiculit-Beschichtung
  • Hohe mechanische Belastbarkeit
  • Verschiedene Größen für Batterien, Module und Fahrzeuge
  • Wahlweise mit Wandtasche oder IP67-Trolley erhältlich
  • Geprüft nach DIN SPEC 91489:2024

Fazit

Die S-TYPE Batterie-Brandbegrenzungsdecke bietet eine professionelle Lösung zur Begrenzung von Brandereignissen bei Lithium-Ionen-Batterien und Elektrofahrzeugen. Durch die Kombination aus hochtemperaturbeständigem Silikatgewebe, geprüften Materialeigenschaften und verschiedenen Größenvarianten eignet sie sich für Industrie, Werkstätten, Logistik, Rettungsdienste und Feuerwehren gleichermaßen. Sie unterstützt ein effektives Brandschutzkonzept und trägt dazu bei, die Auswirkungen eines Thermal Runaway auf die Umgebung zu reduzieren.

Geeignet für: Kleingeräte- und Akkus
Gewicht (kg): 4
Hitzebeständigkeit (dauerhaft) ° C: 1 200
Hitzebeständigkeit (kurzzeitig) ° C: 1 600
Material: Silicagewebe

Downloads

FAQ

Leider nein. Speziell Brände von Lithium-Ionen-Batterien sind chemische Brände, die sauerstoffunhabhängig sind. Sie brennen selbst dann weiter, wenn ihnen der Sauerstoff entzogen wird oder man versucht, sie herkömmlich mit Wasser zu löschen.

Die Feuerwehr setzt dennoch Wasser ein, um die brennende Batterie zu kühlen. Selbst nach Stunden kann sich ein Akku wieder selbst entzünden.

Hier helfen nur ein kontrolliertes Abbrennen und eine Brandbegrenzung, damit aufgrund der hohen Temperaturen oder austretender Flammen der Brand nicht auf die Umgebung übergreifen kann.

Der Name ""Löschdecke"" ist zwar landläufig, aber irreführend. Diese speziellen, hochtemperaturbeständigen Decken löschen keinen Akku- oder Batteriebrand. Was auf dem Grill noch funktioniert, geht bei Lithiumakkus nicht.

Bei Brandbegrenzungsdecken ist der Name Programm: sie begrenzen den Brand und somit auch den Schaden und geben Zeit, die örtliche Feuerwehr zu alarmieren, die über weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen entscheidet.

Mehr zu diesem Thema in unseren Blogartikeln:

https://www.lion-care.com/aktuelles/blog/brandbekaempfungsstrategien-fuer-elektrofahrzeuge

https://www.lion-care.com/aktuelles/blog/akku-braende-bekaempfen-kuehlen-kontrollieren-oder-abwarten

Die deutsche DIN SPEC 91489 schafft Klarheit für Interessengruppen in verschiedenen Branchen.

Die DIN SPEC 91489 enthält mehrere Anforderungen für Brandbegrenzungsdecken, die wichtigsten sind im Folgenden aufgelistet:

  • Allgemeine Anforderungen
    Eigenschaften wie Schlaufen, Größe der Decke, Lagerung usw. werden erwähnt.
  • Thermische Beständigkeit
    Die DIN SPEC erfordert eine minimale ISO13591-1-Klassifizierung B. Die Fire Isolator-Löschdecken haben jedoch eine höhere (die höchste) Klassifizierung: A1.
  • Mechanische Stabilität
    Widerstand gegen Schneiden, Stabilität der Schlaufen usw.
  • Elektrostatische Ladung
  • Schutz vor elektrischem Schlag
  • Chemische Beständigkeit
  • Kennzeichnungen
  • Herstellerinformationen
  • Mindestinhalt des Prüfberichts

Im Falle eines Batteriebrandes verschafft eine solche Decke wertvolle Zeit, um die Feuerwehr zu alarmieren und das Übergreifen der Flammen zu verhindern. Dies trifft für alle möglichen Einsatzzwecke zu, sei es ein Handy, ein Laptop, ein E-Scooter, ein Werksroboter oder ein E-Auto.

Diese Frage wird die örtliche Feuerwehr beantworten, denn diese ist immer zu alarmieren und sie leitet weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen ein.

Es ist hochgefährlich, ein brennendes E-Auto unter einer solchen Decke ausbrennen zu lassen und zu warten, bis alles vorbei ist. Ein Akkubrand könnte sich tagelang hinziehen und sich immer wieder neu entzünden. Beim Brand entstehen u.a. giftige Gase, die man schnellstmöglich eindämmen muss.

Die richtige Größe der Brandbegrenzungsdecke richtet sich maßgeblich nach dem brennenden Gegenstand und dessen Größe. Ein E-Scooter benötigt eine kleinere Decke als ein E-Auto oder ein Gabelstapler.

Messen Sie grob nach, wie groß die Decke sein muss, damit sie um den Gegenstand herum noch ca. 1-2m glatt auf dem Boden aufliegt. Vergessen Sie die Höhe nicht (z.B. SUV). Nur so kann sichergestellt werden, dass giftige Gase zum Großteil unter der Decke bleiben und dass Flammen keine Chance haben, die Umgebung des Brandherdes in Brand zu stecken.

Hier einige Beispiel für gängige Größen:

KFZ:
Größere Fahrzeuge wie Kombi, SUV, Limousine, Gabelstapler:
Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 6x8m groß sein (Höhe des Fahrzeugs mit berücksichtigen)

Mittlere Fahrzeuggröße: Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 5x6m groß sein

Kleinere Elektrofahrzeuge, z.B. Lagerroboter: Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 3x4m groß sein

Geräte Akkus, wie Akkuschrauber, Gartengeräte:  Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 1,5x1,5m groß sein

Handys und Laptops: Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 1,5x1,5m groß sein

Auch materialseitig gibt es Unterschiede. Die Brandbegrenzungsdecken unterscheiden sich z.B. durch die Zusammensetzung, die Materialstärke und die Temperaturbeständigkeit. Dies ist z.B. ausschlaggebend, wenn die Decken direkt auf Batterien, nicht verbaut, wie bspw. in Fahrzeugen eingesetzt werden sollen.

Vergessen Sie bei der Anschaffung nicht das Gewicht der Decken. Eine große Decke wiegt schnell 25-45 kg. Hier gibt es z.B. die Aufbewahrungsmöglichkeit in einem Trolley.

Im Falle eines Brandes und des aktiven Einsatzes der Decke, nein. Wir raten davon dringend ab. Erstens können durch die extremen Temperaturen Schäden am Material entstehen, die von Laien nicht zuverlässig beurteilt werden können und zweitens entstehen bei Bränden giftige Gase, die gesundheitsschädlich sind und sich am Material festsetzen.

Ohne einen Schadensfall kann die Decke immer wieder zum Schutz verwendet werden.

Auch hier ist die Größe und das Brandverhalten des Objekts entscheidend. Ein E-Bike Akku erreicht andere Temperaturen als der Brand eines E-Autos.

Beim Brand eines E-Fahrzeuges treten Temperaturen von bis zu 1.000°C auf - kurzfristig aber auch Spitzen von 1.200°C.

Eine genaue Aussage über die entstehenden Temperaturen und die Branddauer ist, aufgrund des unterschiedlichen Brandverhalten, seriös zu treffen.

Leider nein. Speziell Brände von Lithium-Ionen-Batterien sind chemische Brände, die sauerstoffunhabhängig sind. Sie brennen selbst dann weiter, wenn ihnen der Sauerstoff entzogen wird oder man versucht, sie herkömmlich mit Wasser zu löschen.

Die Feuerwehr setzt dennoch Wasser ein, um die brennende Batterie zu kühlen. Selbst nach Stunden kann sich ein Akku wieder selbst entzünden.

Hier helfen nur ein kontrolliertes Abbrennen und eine Brandbegrenzung, damit aufgrund der hohen Temperaturen oder austretender Flammen der Brand nicht auf die Umgebung übergreifen kann.

Der Name ""Löschdecke"" ist zwar landläufig, aber irreführend. Diese speziellen, hochtemperaturbeständigen Decken löschen keinen Akku- oder Batteriebrand. Was auf dem Grill noch funktioniert, geht bei Lithiumakkus nicht.

Bei Brandbegrenzungsdecken ist der Name Programm: sie begrenzen den Brand und somit auch den Schaden und geben Zeit, die örtliche Feuerwehr zu alarmieren, die über weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen entscheidet.

Mehr zu diesem Thema in unseren Blogartikeln:

https://www.lion-care.com/aktuelles/blog/brandbekaempfungsstrategien-fuer-elektrofahrzeuge

https://www.lion-care.com/aktuelles/blog/akku-braende-bekaempfen-kuehlen-kontrollieren-oder-abwarten

Die deutsche DIN SPEC 91489 schafft Klarheit für Interessengruppen in verschiedenen Branchen.

Die DIN SPEC 91489 enthält mehrere Anforderungen für Brandbegrenzungsdecken, die wichtigsten sind im Folgenden aufgelistet:

  • Allgemeine Anforderungen
    Eigenschaften wie Schlaufen, Größe der Decke, Lagerung usw. werden erwähnt.
  • Thermische Beständigkeit
    Die DIN SPEC erfordert eine minimale ISO13591-1-Klassifizierung B. Die Fire Isolator-Löschdecken haben jedoch eine höhere (die höchste) Klassifizierung: A1.
  • Mechanische Stabilität
    Widerstand gegen Schneiden, Stabilität der Schlaufen usw.
  • Elektrostatische Ladung
  • Schutz vor elektrischem Schlag
  • Chemische Beständigkeit
  • Kennzeichnungen
  • Herstellerinformationen
  • Mindestinhalt des Prüfberichts

Im Falle eines Batteriebrandes verschafft eine solche Decke wertvolle Zeit, um die Feuerwehr zu alarmieren und das Übergreifen der Flammen zu verhindern. Dies trifft für alle möglichen Einsatzzwecke zu, sei es ein Handy, ein Laptop, ein E-Scooter, ein Werksroboter oder ein E-Auto.

Diese Frage wird die örtliche Feuerwehr beantworten, denn diese ist immer zu alarmieren und sie leitet weitere Brandbekämpfungsmaßnahmen ein.

Es ist hochgefährlich, ein brennendes E-Auto unter einer solchen Decke ausbrennen zu lassen und zu warten, bis alles vorbei ist. Ein Akkubrand könnte sich tagelang hinziehen und sich immer wieder neu entzünden. Beim Brand entstehen u.a. giftige Gase, die man schnellstmöglich eindämmen muss.

Die richtige Größe der Brandbegrenzungsdecke richtet sich maßgeblich nach dem brennenden Gegenstand und dessen Größe. Ein E-Scooter benötigt eine kleinere Decke als ein E-Auto oder ein Gabelstapler.

Messen Sie grob nach, wie groß die Decke sein muss, damit sie um den Gegenstand herum noch ca. 1-2m glatt auf dem Boden aufliegt. Vergessen Sie die Höhe nicht (z.B. SUV). Nur so kann sichergestellt werden, dass giftige Gase zum Großteil unter der Decke bleiben und dass Flammen keine Chance haben, die Umgebung des Brandherdes in Brand zu stecken.

Hier einige Beispiel für gängige Größen:

KFZ:
Größere Fahrzeuge wie Kombi, SUV, Limousine, Gabelstapler:
Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 6x8m groß sein (Höhe des Fahrzeugs mit berücksichtigen)

Mittlere Fahrzeuggröße: Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 5x6m groß sein

Kleinere Elektrofahrzeuge, z.B. Lagerroboter: Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 3x4m groß sein

Geräte Akkus, wie Akkuschrauber, Gartengeräte:  Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 1,5x1,5m groß sein

Handys und Laptops: Die Brandbegrenzungsdecke sollte mindestens 1,5x1,5m groß sein

Auch materialseitig gibt es Unterschiede. Die Brandbegrenzungsdecken unterscheiden sich z.B. durch die Zusammensetzung, die Materialstärke und die Temperaturbeständigkeit. Dies ist z.B. ausschlaggebend, wenn die Decken direkt auf Batterien, nicht verbaut, wie bspw. in Fahrzeugen eingesetzt werden sollen.

Vergessen Sie bei der Anschaffung nicht das Gewicht der Decken. Eine große Decke wiegt schnell 25-45 kg. Hier gibt es z.B. die Aufbewahrungsmöglichkeit in einem Trolley.

Im Falle eines Brandes und des aktiven Einsatzes der Decke, nein. Wir raten davon dringend ab. Erstens können durch die extremen Temperaturen Schäden am Material entstehen, die von Laien nicht zuverlässig beurteilt werden können und zweitens entstehen bei Bränden giftige Gase, die gesundheitsschädlich sind und sich am Material festsetzen.

Ohne einen Schadensfall kann die Decke immer wieder zum Schutz verwendet werden.

Auch hier ist die Größe und das Brandverhalten des Objekts entscheidend. Ein E-Bike Akku erreicht andere Temperaturen als der Brand eines E-Autos.

Beim Brand eines E-Fahrzeuges treten Temperaturen von bis zu 1.000°C auf - kurzfristig aber auch Spitzen von 1.200°C.

Eine genaue Aussage über die entstehenden Temperaturen und die Branddauer ist, aufgrund des unterschiedlichen Brandverhalten, seriös zu treffen.

Technisches Datenblatt Fingerhuth S-TYPE BATTERY
pdf
660kb
16.04.2026